„Zeigen Sie mir Ihren Ort!“

„Zeigen Sie mir Ihren Ort!“ Mit dieser Aufforderung lud Bernd Mettenleiter die Bürgerinnen und Bürger aus Auenheim, Bodersweier, Goldscheuer und Kork zu einem Rundgang in den jeweiligen Ortschaften ein. „Ich bin heute hier um zuzuhören. Erzählen Sie mir: Was läuft gut und wo gibt es Herausforderungen bei Ihnen im Ort“ eröffnete der Landtagsabgeordnete die Abende. Beim anschließenden Gang durch die Kehler Ortsteile lernte der Grünen-Politiker die Vielfalt der Dörfer kennen. In Auenheim sprach er mit Aktiven des Heimatbundes über die hohen Anforderungen des Denkmalschutzes bei der Sanierung des ehemaligen Stierstalls. Danach fuhr die Delegation zu den Sportanlagen, um dort die aktuelle Situation zu besprechen. Die Bürgerinnen und Bürger in Bodersweier kamen schnell auf das Thema Grundschule zu sprechen. Hier zeigten sich die Beteiligten vom Beschluss des Gemeinderates enttäuscht und wünschten sich von der Landespolitik andere Rahmenbedingungen. Auch über die Verkehrsbelastung des Ortes gab man Mettenleiter Einblicke mit. Die Teilnehmer in Goldscheuer zeigten dem Abgeordneten ihr Naturbad und erläuterten, dass die Badestelle leider des Öfteren durch eine Gänsepopulationen in Beschlag genommen wird. Kritisch hinterfragt wurde auch die Ausweisung von Baugebieten und der Umgang mit Baulücken.In Kork lag der Fokus vor allem auf Barrierefreiheit und dem Thema Verkehr. Mitglieder des Vereins Vielfältiges Kork stellten dem Abgeordneten beim Rundgang ihr Dorf als Blaupause der Inklusion vor. „Ich habe viel gelernt. Zukünftig sehe ich das Umland von Kehl mit ganz anderen Augen“, bilanzierte Mettenleiter die abendlichen Treffen. „Die nördliche Ortenau wird durch ländliche Gebiete geprägt. Daher möchte ich gerade dort mit dem Format ,Zeigen Sie mir Ihren Ort!‘ den Menschen ein niederschwelliges Dialogangebot machen“. Der Wahlkreis Kehl umfasst 14 Städte und Gemeinden mit insgesamt etwa 50 Teilorten. „Mir ist bewusst, dass ich nicht überall gleichzeitig sein kann. Aber ein Beginn ist gemacht und dieser ist gelungen. Daher führe ich dieses Dialogangebot in Zukunft an anderen Orten fort“ so Mettenleiter abschließend.

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