Mettenleiter zu Besuch im Kehler Rathaus

OB Toni Vetrano und Landtagskandidat Bernd Mettenleiter tauschten sich aus.

Das Abwärmeprojekt der Badischen Stahlwerke war zentrales Gesprächsthema bei einem Treffen von Bernd Mettenleiter, Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Kehl und OB Vetrano. „Dieses Projekt trägt maßgeblich dazu bei, die Klimaschutzziele der Stadt Kehl zu verwirklichen. Neben dem CO2-Einsparpotential freut mich ebenso, dass dabei erneut beispielhafte grenzüberschreitende Partnerschaften entstehen“ so das Kehler Stadtoberhaupt. Für den 49-jahrigen Acherner Gymnasiallehrer, der ebenfalls wie Vetrano im Kreisrat vertreten ist, „darf die Grenze beim Klimaschutz keine Rolle spielen, denn der Klimawandel selbst kennt auch keine Grenzen“. Mettenleiter versprach, sich im Falle eines Mandats in Stuttgart für das Modellprojekt stark zu machen. „Darüber hinaus müssen wir nun in der Ortenau verstärkt die Chancen für eine nachhaltige regionale Entwicklung nutzen, die sich seit der Wahl einer grünen Oberbürgermeisterin in Straßburg bieten“ so Mettenleiter weiter. Vetrano sagte hierzu, seine Amtskollegin Barseghian wolle die gute Zusammenarbeit zwischen Kehl und Straßburg vertiefen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches schilderte Vetrano die Besonderheiten der Stadt Kehl als Teil einer Metropolregion im Zentrum Europas. „Durch unsere geographische Lage entstehen Notwendigkeiten – zum Beispiel in Bezug auf die Präsenz von Polizei – die andere Städte in vergleichbarer Größe im Zentrum von Baden-Württemberg nicht haben“, so Vetrano. Beide Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass hier Lösungen nötig sind, die sowohl Unterstützung vom Land Baden-Württemberg benötigen, als auch französische Partner mit einbinden müssen.

Abschließend wurde den beiden Gesprächspartner bewusst, dass sie Kurt Tucholsky´s Zitat „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“ verbindet. Mettenleiter sammelte vor seiner aktuellen Beschäftigung als Lehrer Berufserfahrung im Bereich der Softwareentwicklung und als Diplom-Biologe. Diese Tätigkeiten bilden für Ihn eine wichtige Grundlage, um in Zukunft in Stuttgart Impulse im Bereich der Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen zu können. Vetrano schilderte seine langjährige Tätigkeit als Sozialarbeiter und im Bereich der Verwaltung als wesentliche Grundlage für seine vielfältigen Aufgaben als Stadtoberhaupt.

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