„Das zweite Windrad macht absolut Sinn!“

Bernd Mettenleiter in Kletterausrüstung auf dem Windrad auf der Hornisgrinde.

„Das zweite Windrad macht absolut Sinn!“, ist Bernd Mettenleiter, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Kehl, nach seinem Besuch der Windkraftanlage auf der Hornisgrinde, überzeugt. „Wir wollen als Koalition 1.000 neue Windkraftanlagen errichten, um bei der Energiewende spürbar voranzukommen“, so der Landespolitiker. Daher gelte es auch die besonders windhöffigen Standorte in der Ortenau in den Blick zu nehmen und aktiv zu nutzen.

Laut Betreiber Matthias Griebl herrscht oben auf der Hornisgrinde eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von knapp neun Metern pro Sekunde. „Das sind ja Windwerte, die sonst nur direkt an der Küste erreicht werden“, kommentiert Mettenleiter diese Information. Bereits heute erzeugt das bestehende Windrad auf der Hornisgrinde etwa sechs Millionen Kilowattstunden Energie. „Die erzeugte Leistung reicht bereits heute aus, um etwa 6.000 Menschen mit Strom zu versorgen“, erklärt Griebl. Mit einem zweiten Windrad könnte mindestens die dreifache Menge grüner Strom erzeugt werden. Dies würde dann für fast alle Haushalte der Stadt Achern ausreichen.

Um das gefährdete Auerwild zu schützen, will sich Griebl an einer Aufzuchtstation beteiligen oder weitere Waldflächen für das Auerhuhn sichern. Bereits für das bestehende Windrad werden 30 Hektar Wald für die Auerhühner gesichert und entsprechende Maßnahmen zum Schutze des Auerhuhns durchgeführt. „Wir haben hier die Chance sowohl für das Auerwild, und damit für den Artenschutz, als auch für die Energiewende wertvolle Beiträge zu leisten“, ist auch Mettenleiter überzeugt.

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