„Die technische Ausstattung der Schule ist wirklich klasse!“

Bürgermeister Michael Welsche sowie Bernd Mettenleiter in einem Klassenraum der Realschule Freistett mit dem dortigen Rektor Torsten Huber..

Beim Blick in einen Klassenraum der Realschule in Freistett durfte Bernd Mettenleiter, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Kehl, feststellen, dass man in Rheinau auf der Höhe der Zeit ist. „Die technische Ausstattung der Schule ist wirklich klasse!“, zeigte sich der Landespolitiker begeistert. Rektor Torsten Huber und Bürgermeister Michael Welsche stellten ihrem Gast dabei die Einsatzmöglichkeiten einer digitalen Tafel vor und demonstrierten auch, mit welcher App man mit den Eltern kommuniziere.

„Als Stadt gingen wir in Vorleistung“, erläutert Welsche die Investitionen in die digitale Ausstattung der Klassenzimmer. Neben der Anschaffung gibt es auch laufende Kosten für Wartung und Betrieb, hier wünsche er sich weitere Unterstützung vom Land und Bund. „Uns ist bewusst, dass wir hier dauerhaft am Ball bleiben müssen“, antwortete Mettenleiter. „Daher ermöglichen wir in Baden-Württemberg die Weiterbildung von IT-Administratorinnen und Administratoren an Schulen mit einem Betrag von 65 Millionen Euro, um die Betreuung und Wartung der geförderten Anschaffungen zu sichern.“

Im Gespräch mit dem Abgeordneten stellte Welsche auch die Bedeutung der Kiespacht für den städtischen Haushalt heraus. Das Geld würde, seiner Meinung nach, benötigt, um viele Leistungen der Stadt zu finanzieren. Zudem sei die große Gemarkungsfläche eine Herausforderung. Auch hätten die neun Ortsteile eine vielfältige Infrastruktur, die es zu erhalten gelte. „Zehn Hallen, zwei Bäder und alle Schulformen – das können sich andere Städte unserer Größe nicht erlauben“, ist Welsche überzeugt. In dem Zusammenhang wies Welsche auch auf den – aus seiner Sicht in der aktuellen Diskussion viel zu wenig berücksichtigten – Bedarf an Kies in vielen Lebensbereichen hin.

Daneben sei auch die Lage Rheinaus eine Besondere. Der Rhein und die Grenze zu Frankreich sorgen dafür, dass man bei der Weiterentwicklung viele Facetten im Auge behalten müsse. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist seit 2019 mit einer offiziellen Städtepartnerschaft besiegelt. Im Norden sei zudem die Kreisgrenze, die zugleich aber auch die Grenze zweier Regierungspräsidien markiere. „Das macht die Zusammenarbeit nicht einfacher“, so der Rheinauer Bürgermeister. Hier sicherte Mettenleiter Rheinau seine Unterstützung zu. „Mit meinem Kollegen Hans-Peter Behrens aus dem Wahlkreis Baden-Baden, der auch den südlichen Landkreis Rastatt umfasst, will ich gerne einen Beitrag dazu leisten den Austausch zu vertiefen“, erklärt Mettenleiter. Weitere Themen, die bei dem Besuch des Landtagsabgeordneten angesprochen wurden, waren die Kindergartenentwicklung, das Feuerwehrwesen, Neubaugebiete und Stadtentwicklung.

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